Sonntag 6. Mai 2018: Treffen einiger Mitglieder des Vereins „Lobaumuseum – Verein für Umweltgeschichte“

Diskussion  über Ideen zur Zukunft des Museums, der Wiege des Nationalparkes  bzw. über die drohende Verlandung der Lobau.

 

Es ging zum einen darum, die wechselnde Geschichte der Lobau, auch im Zusammenhang mit dem Lobaumuseum (http://www.lobaumuseum.wien), vermehrt öffentlich bekannt zu machen  und zu dokumentieren. Eine diesbezügliche  zukünftige Veranstaltung  wird geplant und  wurde kurz besprochen.

Große Sorge bereitete den TeilnehmerInnen die derzeit schon stattfindende Verlandung und Austrocknung der Lobau.

Schon 1974 forderte der Museumsgründer Anton Klein (Foto mit Robert Eichert) einen Nationalpark, gefordert wurde dieser ebenso mittels eines Volksbegehrens 1985, eingebracht und ermöglicht durch tausende Menschen, die 1984 die Au verteidigten.  Die offizielle Eröffnung des Nationalparkes fand dann 1996 statt.  Ab diesem Zeitpunkt schmückten sich sämtliche Regierungen mit dem erreichten  Schutz dieser wunderbaren und einmaligen Landschaft.

Die jetzt drohende und bereits begonnene Verlandung der Lobau hat allerdings bis jetzt keinerlei politische Beachtung gefunden,  obwohl „die Lobau gewissermaßen am Sterben ist“ so Robert Eichert Siehe Artikel DBZ 2/2018.

Diese Gefahr  vermehrt an die Öffentlichkeit zu bringen bzw. zu verhindern, sieht der Verein als eine seiner Aufgaben an.

Großes Foto  TeilnehmerInnen im Uhrzeigersinn: Norbert Sendor(Vorsitzender), Peter Appelius, Robert Eichert, Eva Hauk, Manfred Christ, Kurt Kracher (Naturfotograf) und Gerhard Neuhold (Naturfotograf).  Stehend Elisabeth Zeman. Fotografiert wurden wir von Barbara Mertil „Bieberbärbel“!
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