Die Donaustädter Malerin Charlotte Weinmann (1944 – 2008)

Eine kleine Ausstellung in ihrem letzten Atelier im Klinkanhof zeigte Bildbeispiele aus ihrem – mit der Natur und der Lobau verbundenen – Lebenswerk.

Mehr unter: www.weinmannmuseum.at

Kurze Darstellung von Paul Duniecki über ihr künstlerisches Engagement

Charlotte Weinmann lebte seit Ende der 60er Jahre in der Donaustadt und dieser damals noch entlegene Stadtteil mit seiner großartigen Landschaft,  wurde bald zur Keimzelle ihres bildnerischen Schaffens. Die Vielfalt ihrer Bilder preist in jedem Pinselstrich die Schönheit der Natur in eindrucksvoller Verbindung mit allem Lebendigen.

Ihre absolute Liebe zur Natur führte sie auch zu ihrem politischen und gesellschaftlichen Engagement in Bezug auf die 1983 drohende Zerstörung der Donauauen durch ein Kraftwerk – bis hin zur Gründung des Vereins „Künstler für die Au“. Damals lernte ich sie  kennen und es entstand eine jahrzehntelange innige Freundschaft, die in immer wiederkehrenden Aktionen für den Nationalpark ihren Niederschlag fand.

Ihr zweiter Mann, Architekt Paul Duniecki,   betreibt weiterhin das Atelier im Klinkanhof und  bringt – im Rahmen kleiner intimer Einladungen – die Schönheit und Intensität ihres Schaffens dadurch vielen Menschen näher.

Anwesend an diesem Abend waren,  außer mir als langjährige Freundin der Verstorbenen,  MSc Luise Däger-Gregori, (SPÖ-Vorsitzende der Kulturkommission), BR Robert Eichert (Bezirkshistoriker) und  Mag. Odile Vergely (Psychotherapeutin), sowie Astrid Fadler, Autorin des Buches über Alfred Dallinger (Der Zukunft verpflichtet).

Mir persönlich ist es  ein großes Anliegen, dass unser Bezirk sich dieser Ausnahmekünstlerin bewusst ist und sie auch dementsprechend würdigt.

                

Ihr Engagement  für die Umwelt, welches auch gesellschaftspolitische Anliegen beinhaltete, sollte als Auftrag an die Verantwortlichen dienen, die Lebensqualität der Donaustadt in ihrem Sinne weiter zu garantieren und zu fördern.

Meine Freundin Charlotte

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